Kein Fundament, kein Ergebnis – warum KI bei Dir nicht funktioniert

von Nicole Angela Buck

Garbage in, garbage out gilt auch an Deinem Schreibtisch

KI-Experting und Fonio-Partner Nicole Angela Buck

Ich sitze an meinem Rechner, ganz normaler Morgen im Büro, Posteingang auf. Die Teetasse steht daneben, kalt mittlerweile, weil ich schon wieder am Lesen bin statt am Trinken.

Und dann diese eine Mail.

„KI macht Dich nicht produktiver. Sie macht Dich schneller." Klingt erstmal klug. Stimmt sogar, zur Hälfte. Dann die nächste Mail, von einer anderen Absenderin: „Je mehr ich automatisiere, umso schlechter wird das Ergebnis." Und als Sahnehäubchen ein Screenshot, auf dem jemand ein Foto mit geschlossenem Mund hochlädt und sich dann wundert, warum die Video-KI keine Zähne hinbekommt.

Mein Kopf schüttelt sich da von ganz allein.

Dumm sind die Leute nicht. Sie haben halt das Prinzip nicht verstanden. Das Grundprinzip, das in jedem KI-Training, in jedem Zertifikatslehrgang, in jeder seriösen Ausbildung zu dem Thema als allererstes kommt, noch bevor irgendjemand auch nur einen einzigen Prompt antippt.

Garbage in. Garbage out.

Und heute übersetze ich Dir, was das wirklich heißt. Für Dich als Coach, als Berater, als Selbstständige. Ohne RAG-Systeme und ohne Daten-Governance-Abteilung.

Warum gerade alle über KI reden und so viele dasselbe falsch machen

Gerade läuft eine Welle durch mein Business-Netzwerk. Alle reden über KI, alle testen Tools, alle posten Erfahrungsberichte. Und ein erschreckend großer Teil dieser Berichte klingt so: „Ich hab's probiert, die Ergebnisse waren mies, KI ist nix für mich."

Das höre ich in meinen Workshops. Das lese ich in meinem Posteingang. Das sehe ich unter LinkedIn-Posts in den Kommentaren.

Und jedes Mal denke ich dasselbe: Das ist kein KI-Problem.

Ein schlechter Prozess wird durch KI nicht besser, er wird schlicht schneller schlecht. Das gilt für Konzerne genauso wie für Soloselbstständige. Der Unterschied ist nur die Sprache. Beim Konzern heißt der schlechte Prozess „unstrukturierte Datenlage". Bei Dir heißt er „ich weiß eigentlich nicht so genau, wer ich bin, wen ich anspreche und wie ich klingen will."

Klingt hart. Ist aber heilbar.

Was Konzerne und Coaches gemeinsam haben

Ich bin TÜV-Rheinland-geprüfte Managerin für angewandte KI-Transformation. Klingt sperrig, ist es auch. In dieser Ausbildung ging es um Dinge wie Datenqualität, RAG-Systeme, KI-Governance, strategische KI-Integration. Alles Konzern-Sprache, alles gedacht für Entscheider in großen Organisationen.

Aber weißt Du was? Das Prinzip dahinter gilt für Dich als Coachin ganz genauso. Es ist halt nur eine andere Sprache für dasselbe Problem. Lass mich das mal übersetzen:

  • Datenqualität → Weißt Du, wer Du bist und wen Du ansprichst?
  • KI-Governance → Hast Du klare Regeln, wie Du KI einsetzt?
  • Strategische Vision → Hast Du ein Ziel, oder testest Du einfach drauflos?
  • RAG-System → Gibst Du der KI den richtigen Kontext?
  • Garbage in, garbage out → Lädst Du ein Foto mit geschlossenem Mund hoch und willst Zähne sehen?

Das letzte Beispiel ist nicht erfunden. Das hatte ich genau so im Posteingang. Und ich musste kurz sehr tief durchatmen.

Genau das ist mein Ding: dieses Wissen, das ich in der Ausbildung als Basis gelernt habe, übersetzt für die, die es nutzen und anwenden wollen. Praxisnah. Für Coaches und Berater, die KI in ihrem ganz normalen Alltag einsetzen wollen, und eben nicht für den Großkonzern.

Die drei Mails, die alles auf den Punkt bringen

Ich nenne sie nicht beim Namen, aber ich zeig Dir, was an diesem Morgen in meinem Büro passiert ist.

Mail 1: „KI macht Dich nicht produktiver. Sie macht Dich schneller. Und wenn Du schneller die falschen Dinge tust, machst Du am Ende nur mehr davon." Halbrichtig. Der Gedanke trägt. Aber die Schlussfolgerung fehlt. Die eigentliche Frage wäre doch: Warum tust Du überhaupt die falschen Dinge? Weil kein System da ist. Weil kein Fundament da ist. Weil Du nicht weißt, wohin die Reise geht, und die KI es deshalb auch nicht wissen kann.

Mail 2: „Je mehr ich automatisiere, umso schlechter, seichter und langweiliger wird das Ergebnis." Stimmt auch, aber das liegt nicht an der Automatisierung. Alles, was automatisiert wird, muss vorher sauber definiert sein. Wer keine klare Tonalität hat, kein klares Profil, keinen festgelegten Schreibstil, der automatisiert eben Leere. Und Leere wird durch Wiederholung nicht voller.

Mail 3: Das Foto. Geschlossener Mund. Die Video-KI soll ein Lächeln draus zaubern. Ergebnis: seltsame Zähne, irritiertes Gesicht, großes Staunen. Das ist das klarste Bild von allen. Du bekommst nur raus, was Du reingibst. Immer. Ohne Ausnahme. Kein Lächeln rein, kein Lächeln raus.

Was „Fundament" bei Dir konkret bedeutet

Jetzt wird's praktisch. In Konzernen rede ich von Datenqualität und Prozessdefinition. Bei Dir besteht das Fundament aus drei Bausteinen.

Baustein 1: Deine Positionierung. Wer bist Du, was machst Du, für wen, und warum gerade Du und nicht jemand anderes? Wenn Du das nicht in zwei klaren Sätzen sagen kannst, kann es die KI auch nicht. Sie erfindet dann irgendwas. Und das Erfundene klingt nach allen und nach niemandem.

Baustein 2: Deine Persona. Wen sprichst Du an? Konkret, mit Namen, Alter, Job, Schmerzen, Träumen. Wenn Du weißt, dass Andrea, 44, Coachin, abends am Küchentisch sitzt und sich fragt, warum ihre Posts keine Reaktionen bringen, dann schreibst Du für Andrea. Nicht für „Selbstständige zwischen 35 und 55".

Baustein 3: Dein Schreibstil. Wie klingst Du? Du, nicht die KI. Direkt oder warm, mit Humor oder sachlich, kurze Sätze oder lange, mit Beispielen oder mit Fakten? Wenn Du das nicht festgelegt hast, und zwar schriftlich, nicht nur im Kopf, bekommst Du von der KI genau den Einheitsbrei, über den sich gerade alle beschweren.

Diese drei Bausteine sind Dein Fundament. Einmal richtig gebaut, hält es. Und dann ändert sich alles. Nicht weil die KI plötzlich besser geworden ist, sondern weil Du ihr endlich gibst, was sie braucht.

Warum YouTube-Videos das nicht lösen

Jetzt sag ich was, das vielleicht ein bisschen wehtut.

Die beiden Mails von diesem Morgen kommen von Menschen, die KI aus YouTube-Videos gelernt haben. Ich sag das nicht, um sie vorzuführen. YouTube-Videos sind super, für ganz viele Dinge. Für Prompt-Tricks, für Tool-Tutorials, für die ersten Schritte.

Aber sie zeigen Dir nie das Fundament. Weil das Fundament eben nicht spektakulär ist. Es macht keinen guten Thumbnail. „Definiere erst Deine Positionierung" kriegt keine 500.000 Aufrufe. „10 Prompts, die Dein Business verändern" schon.

Und das Ergebnis? Du weißt, wie man promptet. Du weißt nur nicht, was Du reinpacken sollst.

Und dann kommt der Moment, wo Du ein Bild mit geschlossenem Mund hochlädst. Und Dich wunderst.

Was passiert, wenn das Fundament steht

Ich erlebe das in meinen Workshops immer wieder. Den Moment, wo jemand zum ersten Mal einen Text aus der KI bekommt, der wirklich nach ihm klingt. Der Kopf geht hoch, die Augen werden groß, und dann kommt dieses „Moment mal, das bin ja ich."

Das ist kein Zufall und kein Glück. Das ist Fundament.

Weißt Du, wer Du bist, sagt es die KI mit Deinen Worten. Weißt Du, wen Du ansprichst, trifft der Text genau diese Person. Weißt Du, wie Du klingst, klingt der Output nach Dir.

Das ist schlicht Logik. Dieselbe Logik, die Konzerne Millionen kostet, weil sie sie mit teuren Beraterteams einführen müssen. Du brauchst dafür einen Abend und jemanden, der Dir zeigt, wie es geht.

Mein Angebot an Dich: erst das Fundament

Ich helfe Coaches und Beratern seit Jahren dabei, genau dieses Fundament aufzubauen. In der Praxis, an echten Texten, mit echten Workflows und Ergebnissen, die sich sofort anfühlen. Keine Folien und Frameworks, die Du danach nie wieder anfasst.

In „Tritt sicher" bauen wir an einem Abend genau das, was die anderen überspringen: Positionierung, Persona, Schreibstil. Das Fundament. Damit KI bei Dir keinen Müll produziert, sondern Inhalte, auf die Du stolz bist.

Und falls Du jetzt denkst „bei mir liegt so viel brach, was bringt da ein Abend?": Der Abend baut das Fundament, nicht die Website. Er ist der eine Anfangspunkt, der die anderen Baustellen nicht mitverhandelt.

Der nächste Termin ist Dienstag, 29. September 2026, 17:00 bis 21:30 Uhr, live und online. Bis 19. September gilt der Frühbucherpreis von 247 Euro.

Danach begleite ich Dich im Content-Pass Monat für Monat dabei, dieses System am Laufen zu halten. Für alle, die im September dabei sind, ist der Oktober im Content-Pass kostenlos. Weil ein Fundament nichts nützt, das Du einmal baust und dann vergisst.

Fazit: Die KI ist nicht das Problem

Ich sitze immer noch an meinem Rechner. Posteingang inzwischen zu. Der Cappuccino endgültig kalt. Und der Kopf schüttelt sich nicht mehr, weil der Artikel jetzt geschrieben ist.

Die KI ist nicht das Problem. Die Automatisierung auch nicht, und die Tools schon gar nicht. Das Problem ist das, was Du reinsteckst. Und das hängt davon ab, was Du weißt: über Dich, über Deine Kunden, über Deine Stimme.

Garbage in, garbage out. Das gilt in jedem Rechenzentrum dieser Welt, und es gilt an Deinem Schreibtisch ganz genauso. Der Unterschied zwischen den Menschen, die sich über KI ärgern, und denen, die täglich damit arbeiten und echte Ergebnisse sehen, ist das Fundament.

Das ist die eine Sache, die kein YouTube-Video Dir beibringt.

Du willst ein Fundament, das hält? Dann sichere Dir Deinen Platz bei „Tritt sicher" am 29. September.

Passend dazu: Warum die meisten KI-Projekte scheitern, und was Du daraus für Dein Business lernen kannst

Und wenn Du regelmäßig Impulse willst, die aus der Praxis kommen statt aus dem Hype: Mein Newsletter „Schritt halten. Der Newsletter für KI mit Kopf." wartet auf Dich.

Du redest Gold -

Herz aus bunten Post-it-Zetteln auf Betonwand – KI mit Kopf und Herz, Nicole Angela Buck

und postest nichts.

Du weißt, was Du sagen willst. Aber sobald Du tippst, klingt es nach niemandem. Zu glatt. Zu generisch. Zu sehr nach KI, aber nicht nach Dir und Deiner Handschrift:
In meinem kostenlosen Live-Webinar am 9. September 2026 um 13.00 Uhr zeige ich Dir live in Claude, wie das anders geht. Fünf echte Anwendungsfälle, fünf verschiedene Features, 70 Minuten, in denen sich etwas in Deinem Kopf verschiebt.

▪ Post schreiben mit Brand-Voice-Skill
▪ Recherche direkt im Browser
▪ Chaos strukturieren mit Claude Cowork
▪ Visuelle Ideen entwickeln mit Claude Design
▪ Mini-Tool bauen mit Claude Code

▪ BONUS: Deine Fragen werden live beantwortet

Einmalig & 100% kostenlos.

Übrigens... wenn Du live dabei bist, kannst Du Dir nen Bonus sichern!
Nichts wie ran zur Anmeldung (Link).

Quelle: Meine Erfahrungen und der Dialog mit Claude. Die Bilder sind mit Midjourney und fal.ai generiert.

Aktuell informiert sein

Willst Du immer informiert sein?
Dann hol dir jetzt meinen Newsletter und erhalte Impulse, Tipps und Inspirationen aus der Welt der KI.
"SCHRITT HALTEN. Der Newsletter für KI mit Kopf." kommt immer mittwochs in Dein Postfach.

Durch Angabe meiner E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons "Abschicken" erkläre ich mich damit einverstanden, dass mir zukünftig regelmäßig Informationen zu den Dienstleistungen und Angeboten per Newsletter zugeschickt werden und dass meine Daten (Systemdaten, IP-Adresse) und mein Nutzungsverhalten (Zeitpunkt des Öffnens, Dauer des Lesens etc.) durch das Newsletter-Tracking elektronisch gespeichert wird um statistische Auswertungen zur Verbesserung der Newsletter zu erstellen. Eine Abmeldung ist jederzeit in jedem Newsletter oder gegenüber dem Anbieter möglich. Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen.

Ich bin Nicole

Nicole Angela Buck – KI-Trainerin und Kommunikationsdesignerin in ihrem Atelier, lächelnd in gelbem Blazer

Seit 1998 bin ich Kommunikations- und Grafikdesignerin, inzwischen auch Managerin für angewandte KI-Transformation, zertifiziert vom TÜV Rheinland. Das Handwerk kenne ich aus der Zeit lange vor der KI, und die KI von der ernsthaften Seite, weil ich halt jeden Tag damit arbeite.

Viele, die richtig was können, sind online trotzdem kaum zu sehen. Ich zeig Dir, wie Du mit KI ein Content-System aufbaust, das nach Dir klingt und was hermacht, in Minuten statt Stunden. Damit Du sichtbar wirst als der Profi, der Du längst bist.

Mehr über mich